Skype auf Linux x64

Posted in Debian, Linux, Ubuntu & Co on Juni 12th, 2008 by osfight

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Automatische Installation

(Zeit: < 5min Schwierigkeitsgrad: niedrig)

Sehr einfach wird die Installation, wenn man die Medibuntu Quelle bei Synaptic / Apt hinzufügt. Dafür muss man die entsprechende Liste, hier hardy.list, von http://www.medibuntu.org/ in den /etc/apt/sources.list.d/ Ordner kopieren und apt updaten. Als root in einer Konsole

wget http://www.medibuntu.org/sources.list.d/hardy.list -O /etc/apt/sources.list.d/medibuntu.list

hardy.list entsprechend eurer Ubuntu-Version ersetzen, wie z.B. gutsy.list

Danach apt aktualisieren und medibuntu-keyring installieren, um die Medibuntu-Liste zu aktivieren

apt-get update && sudo apt-get install medibuntu-keyring && sudo apt-get update

Zuletzt könnt ihr nun Skype als Paket installieren mit

apt-get install skype

Manuelle Installation

(< 10min)

Skype als 32Bit-Applikation lässt sich mit folgenden Schritten (als root in einer Konsole) auf Ubuntu x64 installieren:

1. Skype als Debianpaket .deb (x32) hier downloaden und installieren

2. getlibs hier downloaden und installieren oder

wget http://www.boundlesssupremacy.com/Cappy/getlibs/getlibs-all.deb && dpkg -i getlibs-all.deb

wget lädt getlibs von boundlesssupremacy.com als Debianpaket und && dpkg -i installiert dieses sogleich

2. Folgende Pakete mit apt / Synaptic installieren

apt-get install libqt4-core libqt-gui

3. In einer Konsole Skype mit getlibs aufrufen:

getlibs /usr/bin/skype

getlibs installiert die fehlenden 32Bit Applikationen für Skype x32 und lädt diese automatisch mit dem apt runter.

4. Skype kann nun gestartet werde, um Fehler zu finden in einer Konsole (nicht als root!)

skype

einegeben.

Getestet mit Ubuntu 8.04 (Hardy Heron)

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Firefox und Sun Java auf Linux x64

Posted in Linux on Juni 12th, 2008 by osfight

(< 20min)

Arbeitet man mit Linux lassen sich auf weitesgehend Problemlos 64bit Rechnerarchitekuren nutzen, sei es um riesigen Arbeitsspeicher zu addressieren (< 4GB).

Der erste große Problem, welches sich einem auftut, ist, dass Sun für seine Java RE keine 64bit Browser Plugins anbietet – angekündigt für Mitte dieses Jahres – und somit ihr anfangs auf Linux@64Bit im Internet stark eingeschränkt seit. Die Idee ist nun ein 32Bit-Firefoxversion und die dazugehörige 32bit-Javaversion zu installieren, sodass es keinen Unterschied mehr zu einer Linux@32Bit-Version gibt.

[singlepic=2,100,76,,left] Dank eines fleißigen User namens Kilz installiert sich Sun Java und 32Bit Browser auf Ubuntu ganz leicht mit einem Skript.

1. Browser-Install-Skript hier downloaden und entpacken oder als root in einer Konsole

wget http://home.comcast.net/~ubuntume/ff32_3in1_6.2.9.1.tar.gz && tar -xf ff32_3in1_6.2.9.1.tar.gz

→ lädt das Skript herunter und entpackt es in den Ordner ff32_3in1

2. in den ff32_3in1_* Ordner springen und das Skript 3in1 ausführen

./3in1

und Fragen beantworten. Ich hab für die Installation Hardy (5) gewählt und Base Installation (6). Danach beantwortet man alle Frage mit Yes (1), insbesondere die für Java Sun ! Bei der letzten Frage tippt man den Namen des Benutzers ein, mit dem gearbeitet wird, z. B. user1.

3. Nun könnt ihr euere bevorzugte Firefox Version installieren. Für z. B. Swiftfox ladet ihr das x32 Paket hier runter und installiert es mit der Option –force-architecture

wget http://getswiftfox.com/builds/debian/dists/unstable/non-free/binary-i386/swiftfox_3.0pre-4_athlon64-32bit.deb

→ herunterladen von Swiftfox x32

dpkg -i –force-architecture swiftfox_3.0pre-4_athlon64-32bit.deb

→ installieren des deb-Pakets, sodass es leicht über apt / Synaptic deinstalliert werden kann

4. Browser als normaler Nutzer starten, z.B. [Alt] + [F2] + swiftfox und mit about:plugins in der Adresszeile könnt ihr überprüfen ob das Java Plugin installiert ist oder auf auf der Java Testpage

5. Ich musste das Adobe Flash-Plugin noch installieren. Hier als tar-file downloaden und entpacken, die so-Datei kopiert ihr in den /usr/lib/xulrunner-addons/plugins Ordner, kurz (als root)

wget http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/install_flash_player_9_linux.tar.gz && tar -xf install_flash*

In den install_flash-Ordner wechseln und die so-Datei kopieren

cp libflashplayer.so /usr/lib/xulrunner-addons/plugins/

Getestet mit Hardy Heron (Ubuntu 8.04)

Weiterführende Links / Quellen

http://wiki.ubuntuusers.de/64bit-Architektur

32Bit auf 64Bit OS @ Ubuntuusers

http://ubuntuforums.org/showthread.php?p=1174435

Das benutzte Kilz-Skript mit Forum Eintrag

HP tx2140 Tablet unter Ubuntu 8.04 x64

Posted in Linux, Ubuntu & Co on Juni 2nd, 2008 by osfight

Update 19.10.2008]

[Update]

  • Audio Section geändert
  1. Audio
  2. CPU
  3. Fingerabdruck Sensor
  4. Grafikkarte
  5. WLAN

Audio

(Zeit: < 10min, Schwierigkeitsgerad: Niedrig)

Leider muss der SND HDA Intel Chip mit dem Realtek ALC861VD Codec noch konfiguriert werden, sonst läuft gar nichts (siehe Alsa-Configuration.txt).

Zuerst muss in die Datei /etc/modprobe.d/alsa-base die Zeile

options snd-hda-intel index=0 model=hp

eintragen werden und danach neustarten.

In einer Konsole nun mit

alsamixer

2x TAB Taste

lassen sich für alle Geräte die Lautstärkepegel einstellen. Durch zweimaliges [TAB] drücken werden alle Ein- (Mikro, Line In, etc.) und Ausgabegeräte (Boxen, Köpfhörer, etc.) gleichzeitig angezeigt. Um das integrierte Mikro, die Boxen, sowie die  Kopfhörer nutzen zu können, müssen die Regler Master, Headphone,PCM , Front, Capture und Digital am besten auf 100% gestellt werden, alle anderen können mit der [M] Taste gemutet werden.

CPU

(< 5min)

Damit CPU Frequency Scaling (Cool’n'Quit / Powernow) funktioniert, muss noch powernowd installiert werden:

apt-get install powernowd

Klickt man nun auf ein Panel und fügt den CPU Frequenz Skalierungs Monitor hinzu, kann man immer schön beobachten, wann die CPU skaliert wird.

Fingerabdruck Sensor

(< 10min)

Dazu muss man die Pakete fprint-demo, libfprint0 und libpam-fprint aus den Hardy Backports installieren. Dass heisst, die Programme werden erst mit Hardy Intrepid eingeführt und sind somit noch nicht 100% getestet sind, aber werden dennoch als stabil eingestuft werden.

Um Backports benutzen zu können entfernt man die beiden #-Zeichen in der Datei /etc/apt/sources.list vor den Zeilen

# deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ hardy-backports main restricted universe multiverse
# deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ hardy-backports main restricted universe multiverse

oder setzt das Häckchen in Synaptic→Einstellungen→Quellen→Updated→hardy-backports. Danach installiert man mit einem Quellenupdate die Pakete

apt-get update && apt-get install fprint-demo libpam-fprint libfprint0

Anschließend das Häckchen / die #-Zeichen wieder zurücksetzen, sonst aktualisiert man sich sein System mit eventuellen instabilen Paketen!

Anschließend startet man als root fprint_demo und kann seine Finger einscannen, wobei der Linke Daumen ausreicht.

sudo fprint-demo

Um nun anstelle eines Passworts den Fingerabdruck benutzen zu können fügt man in die Datei /etc/pam.d/common-auth an den Anfang die Zeile

auth   sufficient      pam_fprint.so

sodass es wie folgt ausschaut:

auth   sufficient      pam_fprint.so
auth    requisite       pam_unix.so nullok_secure

auth    optional        pam_smbpass.so migrate missingok

Leider gibt es mehrere Probleme bei diesem Ansatz, dazu gibt es von mir ein Review:Fingerabdrucksensor und Linux eine Qual.

Grafikkarte

Nvidia 6150 Go installieren

(<5 min)

Die einfachste möglichkeit ist das Envy Installationskript von Alberto Milone.

apt-get install envyng-core envyng-gtk

→ Das envyng-core Paket beinhaltet das Python Skript, das man Problemlos in einer Konsole benutzen kann. Wer es gern grafisch mag, kann dass envy-gtk tool unter Programme → Systemtools aufrufen.

installieren. Danach führt man entweder die grafische Oberfläche mit

envyng -g

aus, oder einfach in einer Konsole

envyng -t

→ Führt das Installationsskript in Textform aus.

Nvidia wählen “1″

Enter

eingeben. Neustarten und fertig.

WLAN

(< 5min)

Ubuntu, Kernel 2.6.24-21-generic, unterstützt jetzt Broadcom Chipsätze out-of-the-box, mehr dazu gibt es im englischen Computerworld Blog. Um den Treiber automatisch zu installieren einfach unter

System→Administration→Hardware Treiber

ein Häckchen bei Broadcom STA Wireless Driver setzen, installieren und neustarten. Funzt bisher ohne Probleme.

Ndiswrapper Variante (veraltet)

(<10min)

Um das integrierte Broadcom BCM4328 Modul zu nutzen, muss auf den standard Windowstreiber mit ndiswrapper zurückgegriffen werden (ausführliche Anleitung).

1. Als root (sudo -s) in einem Terminal

apt-get install ndiswrapper ndisgtk ndiswrapper-utils*

2. Den Windowstreiber herunterladen und entpacken

wget http://myspamb8.googlepages.com/R174291-pruned.zip && unzip R174291-pruned.zip

3. Jetzt den Windowstreiber laden und ndiswrapper als Modul aufrufen (Schritte einfach einzeln kopieren)

ndiswrapper -i bcmwl5.inf
depmod -a && modprobe ndiswrapper
cp /etc/network/interfaces /etc/network/interfaces.orig
echo -e ‘auto lo\niface lo inet loopback\n’ | tee /etc/network/interfaces
ndiswrapper -m
echo ‘ndiswrapper’ | tee -a /etc/modules

4. Mit

lshw -C network

überprüfen, ob module=ndiswrapper.

Bei Problemen mal die ausführliche Anleitung durchstöbern und posten.

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