Mp3Tag auf Linux

Posted in Linux on Dezember 30th, 2008 by osfight

(Ubuntu 8.10 Intrepid Ibex, Linux 2.6.27-9-generic, )

Mp3tag ist einer der umfangfreichsten Tag-Editoren den man finden kann. Wer auf Linux keine Lust hat sich mit dem Pendant Easytag anzufreunden, kann in wenigen Schritten, mithilfe von Wine, Mp3Tag auch auf Linux verwenden.

Hier wird nur kurz beschrieben, wie man Wine auf Ubuntu installiert. Eine ausführliche Anleitung findet sich wie immer auf ubuntuusers.de. Mp3Tag zu verwenden hat keine 10 Minuten gedauert.

1. Wine installieren

Wine und alle Abhängigkeiten werden mit dem Paket wine installiert:

sudo apt-get install wine

2. Mp3Tag installieren

Mp3Tag Setup herunterladen und installieren, dafür in einer Konsole:

wine Mp3Tagsetup.exe

eingeben und der Installation folgen.

3. Mp3Tag starten

Nun kann Mp3Tag mit

wine 'c:/program files/mp3tag/mp3tag.exe'

aufgerufen werden. Die Zeile lässt sich auch in ein Skript packen, damit Mp3Tag bequem aufgerufen werden kann. Eine Datei mp3tag im Ordner /usr/local/bin anlegen und folgende Zeilen reinschreiben:

#!/usr/bin/bash
wine 'c:/program files/mp3tag/mp3tag.exe'

Die Datei mit

chmod 755 mp3tag 

ausführbar machen. Mp3tag kann nun als Befehl über die Konsole aufgerufen werden.

Bisherige Probleme

  • Case Conversion funktionert nur für _TAG Umgebung, nicht für Dateinamen
  • Move von Dateien bleibt ohne Ergebnis, nur Copy scheint zu funktionieren
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Fehlerhafte Sektoren finden

Posted in Linux, Repair, Ubuntu & Co on Dezember 4th, 2008 by osfight

Vermutet man eine defekte Festplatte durch fehlerhafte Sektoren, beispielsweise durch ein deutliches klicken der Festplatte, gibt es einige Tools, mit den man dem ganzen leicht auf die Schliche kommt:

badblocks (man badblocks)

Badblocks ist ein super einfache Linux-Applikation, um fehlerhafte Sektoren ausfindig zu machen, egal ob USB-Stick, SDD oder eine einfach Festplatte. Hat mein kein Linux zu Hand kann man sich einfach Parted Magic auf eine CD brennen oder auf einem USB-Stick installieren. Dort bootet man direkt in eine Linuxumgebung und startet ein Terminal.

Im Terminal wird mit

badblocks /dev/sda

die Suche für die erste SATA Platte gestartet, wobei das »a« hier für die erste physische Platte steht. Für IDE Festplatten ersetzt man das sda mit hda. Der letzte Buchstabe gibt die Nummerierung der Festplatten / Laufwerke an, wobei »b« dementsprechend die zweite Festplatte / zweites Laufwerk im Computer ist, »c« die Dritte, usw. Die Nummerierung hängt ganz von der internen Verkabelung ab, z.B. kann eine Konstellation so aussehen:

/dev/sda  → erste SATA Festplatte, SATA Laufwerk (CD/DVD/Blueray) oder USB-Stick

/devsda1 → erste Partition der ersten SATA Festplatte oder des USB-Sticks

/dev/hda  → erste IDE-Festplatte oder optisches Laufwerk (CD/DVD)

/dev/hdb  → zweite IDE Festplatte

/dev/hdb1 → erste Partition auf zweiter IDE-Festplaten

/dev/hdb2 → zweite Partition auf zweiter IDE-Festplatte

Da das ganze schnell kompliziert wird, insofern man viele Geräte hat, ist es am einfachsten GParted zu starten. Dort kann man direkt die Partitionen, Festplattenbezeichnungen und vieles weitere sehen, sowie den Linux-Pfad. CD-Laufwerke oder ähnliche werden glücklicherweise nicht angezeigt, aber USB-Sticks.

Einige Tips zu badblocks:

  • Startet man das Programm wie oben beschrieben, passiert solange nichts auf dem Schirm bis ein fehlerhafter Sektor gefunden wurde oder das Programm die suche beendet hat. Bei großen Festplatten kann eine komplette Suche mehrere Tage dauern! Der durchgeführte Test zerstört nicht die Festplattendaten.
  • Das Programm kann keine Sektoren reparieren. Sollte mehrere fehlerhafte Blöcke gefunden werden, sollte unbedingt eine Kopie der Festplattegemacht werden – soweit es geht – und diese nicht mehr genutzt!
  • badblock -v /dev/sda
    → startet badblocks in verbose-Mode, wobei die gescannte und maximale Sektorenzahl angegeben werden
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